Immobilienfinanzierung frühzeitig klären

Machen Sie die Rechnung nie ohne die Bank

Wie hoch kann man eigentlich finanzieren?


Bis zum Jahr 2002 waren Banken bereit, bis zu 100 % des Kaufpreises und zusätzlich auch noch die 10 – 12 % Kaufnebenkosten des Immobilienkaufs (Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten, Maklercourtage) zu finanzieren.

 

Durch die europäischen Abkommen zur Risikobegrenzung von Darlehen („Basel II“ und „Basel III“) ist der Kaufpreis einer Immobilie heute meist auch die Finanzierungsgrenze - auch in Hamburg. Es sei denn, man kann der Bank als Käufer werthaltige, zusätzliche Sicherheiten zur Verfügung stellen.            

 


Tipp: Machen Sie die Rechnung nie ohne die Bank!


Klären Sie Möglichkeiten der Immobilienfinanzierung, bevor Sie mit der Suche nach einem Haus oder einer Eigentumswohnung in Hamburg beginnen. Dazu sollten Sie Gespräche mit Banken führen, zunächst vielleicht mit Ihrer Hausbank (= Hauptbankverbindung), z. B. der Hamburger Sparkasse oder den Umlandsparkassen, den Volksbanken oder anderen Geschäftsbanken wie der Commerzbank, der Deutsche Bank oder unabhängigen Finanzierungsberatern (z. B. Interhyp, Hüttig und Rompf oder Dr. Klein).


Darlehensangebote können Sie auch in Internet-Portalen oder bei  Direktbanken einholen (z. B. DIBA).
Auch Lebensversicherungen (z. B. Allianz, HUK Coburg oder Debeka) bieten heute Immobilienfinanzierungen an. Achtung: Bei Internet-Angeboten ist keineswegs sicher, dass Sie ein Darlehen auch zu den angebotenen Konditionen bekommen, denn jede Bank wird vor einer Finanzierungszusage immer eine Bonitätsprüfung vornehmen und von Ihnen Einkommens- und Vermögensunterlagen verlangen.


Natürlich kommen auch Bausparkassen wie die LBS oder Schwäbisch Hall für die Immobilienfinanzierung infrage. Diese „hängen“ aber grundsätzlich an Banken (die LBS z. B. an den Sparkassen, die  Schwäbisch Hall an den Volks- und Raiffeisenbanken). Außerdem kann die Finanzierung Ihrer Immobilie in Hamburg über Bausparen im Vergleich zur klassischen Finanzierung durch ein Hypothekendarlehen auch recht teuer werden. Insbesondere dann, wenn man den Bausparvertrag erst dann abschließt, wenn man das Geld für die Finanzierung schon braucht. Zu den Zusatzkosten einer Bausparfinanzierung gehört beispielsweise die so genannte Abschlussgebühr von 1 % der Bausparsumme, die man beim Abschluss eines Bausparvertrags an die Bausparkasse zahlen muss.

 

 

Wer bekommt die besten Angebote?


Am leichtesten ist die Immobilienfinanzierung immer noch für Beamte. Sie bekommen am ehesten ein Bankdarlehen.Dann kommen Angestellte im öffentlichen Dienst und Angestellte überhaupt.

Am schwierigsten ist die Darlehensgewährung bei Selbstständigen und Freiberuflern. Sie müssen umfangreiche Unterlagen über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse vorlegen (BWAs und Jahresabschlüsse, Vermögensaufstellungen etc.). Für Selbstständige in bestimmten Branchen ist die Darlehensgewährung besonders schwierig, z. B. bei  Gastronomen und Handwerkern.

 

Generell gilt jedoch, dass Banken Selbstständige in den ersten 3 Jahren der Selbstständigkeit meist gar nicht finanzieren wollen, weil sie bei solchen Neugründungen die Nachhaltigkeit des Einkommens noch nicht für ausreichend gesichert halten. Dies sollten Sie bei der Immobilienfinanzierung im Hinterkopf haben.

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